(ein Beitrag von Luise Domina)

Auch in diesem Monat möchten wir euch eines unserer Projekte etwas näher vorstellen. Dieses Mal: Das Musikprojekt.

Im April 2015 machte sich eine Gruppe von Freiwilligen Gedanken darüber, wie man den oft trüben Alltag in den Erstaufnahmeeinrichtungen vor allem für geflüchtete Kinder abwechslungsreicher gestalten kann. Eine Antwort war schnell gefunden. Musik. Egal ob „Aramsamsam“, „Hey Ho, spann den Wagen an“ oder „Wenn du fröhlich bist“. Die einfachen Kinderlieder mit (manchmal sogar selbsterfunden) Choreographien laden zum Mitmachen, Spaß haben und Deutschlernen ein. Die Freiwilligen des Projekts kommen aus allen möglichen Bereichen und Altersgruppen, manche studieren, manche nicht. Jeder kann das Projekt mit seiner Stimme, seiner Gitarre und/oder mit seiner Motivation unterstützen. Die Leiterin des Projekts Marie Scholz sagt selbst:

„Grundsätzlich bin ich immer wieder überrascht, wie offen und fröhlich die Kinder auf uns zugehen und wie schnell sie gerne mitmachen. Uns Freiwilligen gibt das natürlich unglaublich viel und es macht uns auch großen Spaß. Zudem ist es irgendwie ein gutes Gefühl, nicht nur von „außen“ mit Geflüchteten zu tun zu haben und abstrakt Dinge in der Zeitung zu lesen, sondern ganz konkret vor Ort zu sein und ein bisschen Kontakt mit den Leuten in den Einrichtungen zu haben.“

Nicht nur die Kinder aus den Erstaufnahmen Bajuwarenstraße und Zeißstraße werden von dem Projekt erreicht. Auch unbegleitete minderjährige Geflüchtete in der Unterkunft Regensburger Hof bekommen durch das Projekt die Möglichkeit, wöchentlich Gitarrenunterricht zu nehmen.

Die Lieder und Tänze sind leicht zu lernen und jeder, der Lust hat sich zu engagieren ist natürlich herzlich willkommen. Für mehr Information kann man sich jederzeit an Marie Scholz unter musik@campus-asyl.de wenden.



02.11.2017 12:52,
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