Was ist das Ziel des Projekts?

Jeder, der in Deutschland Asyl beantragt, wird einer Erstaufnahmeeinrichtung zugewiesen. In Bayern sind dies die sog. AnkER-Zentren (Ankunft, Entscheidung und Rückführung). Das AnkER-Zentrum hier in Regensburg ist für die Oberpfalz und aktuell für Geflüchtete aus Äthiopien, Nigeria und dem Irak zuständig. (In einer Außenstelle in Schwandorf wohnen Menschen aus Moldawien.)

Im Rahmen des bayernweiten FiBA 2-Projekts (Flüchtlinge in Beruf und Ausbildung) konnte CampusAsyl eine hauptamtliche Teilzeit-Stelle einrichten, die im AnkER-Zentrum Beratung zu allen Fragen rund um das Thema Arbeit anbietet. Hierzu gehört auch, Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder aufzubauen.

Da die Menschen, die ganz neu in Deutschland sind, meist noch keine Arbeitserlaubnis bekommen, klingt die Stellenbeschreibung auf den ersten Blick paradox, auf den zweiten Blick passt sie aber genau deshalb gut zu CampusAsyl. Unsere Stärke ist der direkte Kontakt zu Geflüchteten, wie wir ihn in all unseren Projekten haben. CampusAsyl will alle Menschen, die zu uns kommen, willkommen heißen und ihnen vom ersten Tag die Integration in unsere Gesellschaft ermöglichen. Mit der FiBA 2-Stelle stellen wir in der Beratung eben diesen direkten Kontakt her. Daneben kämpfen wir mit aktiver Lobbyarbeit für den leichteren Zugang zu Arbeit, ein wichtiger Schritt hin zu gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe.

Wie läuft das Projekt ab?

Interessierte Geflüchtete, die Fragen zu Arbeit, Ausbildung, Bildung und Anerkennung von Zeugnissen und arbeitsrelevanten Kompetenzen in Deutschland haben, bekommen individuelle Beratung.

Wer kann am Projekt teilnehmen?

Alle Bewohner*innen der Zeißstraße 1 und der Bajuwarenstraße 1a, also der beiden Teile der Regensburger AnkER-Einrichtung können jeweils Montag bis Mittwoch zur persönlichen Beratung ins CampusAsyl-Büro in der Zeißstraße 1 zu Sophia Neidhardt kommen. Ehrenamtliche oder andere Hauptamtliche dürfen gerne auf dieses Angebot verweisen.

Das Projekt „FiBA 2 – Flüchtlinge in Beruf und Ausbildung“ wird im Rahmen der ESF Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Kontakt

Wenn du eine Frage zum Projekt hast, schreib einfach an Sophia Neidhardt unter sophia.neidhardt@campus-asyl.de

 


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