
„Ich finde es gut, dass in einer Zeit, wo häufig Wissenschaft als Ware verstanden wird und das Wesen der Universität als Wettbewerb, CampusAsyl auf die ethischen Grundlagen der Universität zurück greift. Da ein großer Teil der Ursachen für Flucht und Vertreibung eben in der eklatanten Missachtung der seit der Aufklärung als allgemein verbindlich verstandenen Menschenrechte besteht, darf die universitäre Gemeinschaft nicht dazu schweigen. Doch ohne aktive Hilfe für die Betroffenen reicht eine Stellungnahme nicht aus: Der Einsatz der Mitwirkenden in CampusAsyl zeigt, wie aus der ethischen Grundlage konkrete Praxis wird.“
Prof. Dr. Alf C. Zimmer, Präsident der Universität Regensburg 2001-2009